Kreta Rundreise: 10 Tage Inselglück im Wohnmobil
Von Heraklion durch Schluchten, zu antiken Ruinen und versteckten Stränden
Eine perfekt getimte Rundreise über Europas südlichste Insel. Erkunden Sie minoische Paläste, fahren durch beeindruckende Bergeschluchten und übernachten auf familiengeführten Plätzen mit authentischer Gastfreundschaft. Ideal für Wohnmobil-Abenteurer, die abseits von Massentourismus unterwegs sein möchten.
Routenverlauf
Tagesetappen
Heraklion, Griechenland → Heraklion, Griechenland · 10 Tage
Tag 1
Creta Camping in Gourves ist der ideale Startpunkt für Ihre Kreta-Rundreise. Der Platz liegt direkt an einer ruhigen Bucht der Nordküste, nur 25 km westlich von Heraklion Flughafen. Solide Ausstattung mit Sanitäranlagen, kleiner Taverna und direktem Strandzugang. Perfekt zur Akklimatisierung und für erste Erkundungen des Landes.
Ankunft und Wohnmobil-Setup. Frühstück auf der Campingplatz-Terrasse mit Blick auf die Ägäis. Erste Orientierung im Dorf Gourves.
Badepause am Strand. Erkunden Sie die kleine Bucht, schwimmen Sie im klaren Wasser. Mittagessen in einer nahen Taverna.
Sonnenuntergang beobachten. Abendessen auf dem Campingplatz oder in der Taverna. Früh ins Bett wegen Jetlag.
- Knossos vor 9 Uhr besuchen – danach Touristenflut
- Die Taverna auf dem Platz ist günstiger als die im Dorf
- Lokal-Tipp: Im Supermarkt von Gourves gibt es hervorragende kretische Käsesorten
- Erste Nacht: Fenster offen lassen – das Meeresrauschen ist wunderbar
Tag 3
Flat, gravel in Rouva ist eine drastische Veränderung – weg von der Küste, rein in die südliche Messara-Ebene. Ein minimalistischer Platz ohne Schnickschnack, dafür mit authentischem Bergdorf-Feeling. Ideale Basis für Wanderungen zum Strand und zum minoischen Palast Phaistos.
Früher Kaffee im Dorf-Café. Die Omas sind noch am Backen – lassen Sie sich etwas mitgeben. Wanderung in die Olivenhaine.
Entweder zum Strand von Tympaki wandern (8 km) oder mit dem Auto zu Phaistos fahren. Mittagessen mit Blick auf die Ebene.
In der Dorf-Taverna essen – bestellen Sie nicht, sondern fragen Sie, was es gibt. Gespräche mit Locals bei Ouzo. Früh schlafen unter den Sternen.
- Fragen Sie im Dorf nach Wasser – es gibt einen öffentlichen Brunnen, Schöpfeimer vorhanden
- Die Dorf-Taverna hat eine Großmutter am Herd – bestellen Sie das, was sie gerade macht
- Frühmorgendliche Wanderung ist am kühlsten und schönsten
- Bringen Sie viel Wasser für Wanderungen mit – die Hitze ist unterschätzt
Tag 5
Flat, grass in Gorgolaini ist der extremste der drei Plätze – reine Bergwiese, minimale Einrichtungen, aber maximale Nähe zur Samaria-Schlucht und zu den weißen Bergen Kretas. Für Naturliebhaber und Wanderer unschlagbar. Das Dorf ist noch kleiner als Rouva, dafür die Abenteuer größer.
Tag 1: Früher Start für Samaria-Wanderung. 5 Uhr aufstehen, 6 Uhr im Bus-Shuttle zum Xyloskalo-Start. Wanderung 16 km, 5-6 Stunden, Ende um 15-16 Uhr in Agia Roumeli.
Nach Wanderung: Badezeit im Libyschen Meer, Fischsuppe essen, Bus zurück (19 Uhr). Im Campingplatz ankommen und kollabieren.
Völlige Erschöpfung ist normal. Einfache Pasta auf dem Campingkocher, früh schlafen. Beine hoch lagern – die Wanderung fordert ihren Tribut.
- Für Samaria: Buchen Sie den Busrücktransport am Vortag in Chania (ca. 15 EUR hin+zurück)
- Trage robuste Wanderschuhe mit guter Bodenhaftung – Schluchtfluss ist glatt
- Viel Wasser mitnehmen (mindestens 2-3 Liter) – es gibt im Schluchtfluss Brunnen, aber besser habe genug
- Sonnenschutz: Mütze, Sonnencreme, Sonnenbrille – die Sonne reflektiert von Felswänden
- Handtuch und Badeklamotten mitnehmen – die Abkühlung im Meer bei Agia Roumeli ist unbezahlbar
- Nach Samaria: 1 Tag Pause für Recovery ist keine Schande – Tag 2 lokal entspannen
Kreta mit dem Wohnmobil: Die ultimative 10-Tage-Rundreise
Kreta ist nicht nur die größte griechische Insel, sondern auch ein Wohnmobil-Traum: kurvenreiche Bergstraßen mit Panoramablicken, Küstenplätze mit direktem Zugang zu türkisfarbenem Wasser und Dörfer, in denen der Ouzo noch für wenig Geld fließt. Diese Route verbindet das Beste aus drei Welten – Geschichte, Natur und lokale Kulinarik – ohne dabei die großen Touristenströme zu suchen.
Warum Kreta für Wohnmobile perfekt ist
Die Insel verfügt über ein dichtes Netzwerk gut ausgebauter Straßen, wobei die Fahrtzeiten kurz genug sind, um nicht täglich 6+ Stunden unterwegs zu sein. Das Klima ist vom Mai bis Oktober ideal: lange Tage, wenig Regen, perfekt zum Wandern und Schwimmen. Besonders reizvoll: Kreta hat echte geografische Vielfalt auf kleinstem Raum – von der Libyschen See im Süden bis zu den weißen Bergen im Westen.
Die Route im Überblick
Start in Heraklion, dann hinein in die Messara-Ebene mit ihren minoischen Stätten. Weiter zum Süden zur berühmten Samaria-Schlucht, vorbei an Fischerdörfern an der Südküste, hinauf in die Bergdörfer mit traditionellen Tavernas, und zurück über die Nordküste. Die Gesamtdistanz beträgt etwa 700-800 km – verteilt auf 10 Tage eine entspannte Kilometerleistung.
Station 1: Gourves – Der sanfte Einstieg (Tage 1–2)
Der erste Stopp ist Creta Camping in Gourves, nur 25 km westlich von Heraklion. Dieser Platz ist der perfekte Einstiegspunkt: Er liegt direkt an der Nordküste mit eigenem Zugang zu einer kleinen, ruhigen Bucht. Die Infrastruktur ist solide (Sanitäranlagen, kleine Taverna vor Ort), und die Nachbarschaft ist überschaubar – nicht größer als nötig, um noch authentisch zu wirken.
Warum hier starten? Zum einen die kurze Anfahrt vom Flughafen Heraklion (ca. 30 Minuten), zum anderen die perfekte Lage für zwei Zwecke: Akklimatisierung und erste Erkundungen. Am ersten Tag können Sie das Wohnmobil auspacken, die lokale Taverna kennenlernen (probieren Sie das Horta-Gemüse mit Zitronendressing!) und am Strand entspannen.
Der zweite Tag ist ideal für einen Tagesausflug nach Knossos, dem Palast der Minoer – nur 45 Minuten entfernt. Die Ruinen sind beeindruckend, auch wenn sie touristisch sind. Besser noch: Nutzen Sie die Frühstunden vor 9 Uhr, wenn noch Ruhe herrscht.
Highlights Tag 1–2
- Badestrand direkt am Campingplatz
- Knossos-Palast (45 min Fahrt)
- Traditionelle kretische Taverna-Abende mit Retsina-Wein
- Erste Gewöhnung an das Wohnmobil und die kurvenreichen Straßen
Station 2: Rouva – Bergdorf-Abenteuer (Tage 3–4)
Der Weg von Gourves nach Rouva ist eine Umgewöhnung: Statt flache Küste kommt jetzt Berglandschaft. Rouva liegt in der südlichen Messara-Ebene, einem Gebiet, das Touristen oft übersehen. Flat, gravel ist ein schlicht ausgestatteter Platz – aber genau das ist sein Charme. Kein WiFi-Getümmel, dafür echte Stille und Blick auf die südkretischen Berge.
Rouva selbst ist ein traditionelles Dorf mit etwa 200 Einwohnern. Hier erleben Sie Kreta noch wie vor 20 Jahren: alte Männer spielen Tavli (Backgammon) auf der Dorfplaza, Frauen trocknen Kräuter auf ihren Dächern. Die Taverna im Ort ist die einzige, und sie serviert, was die Oma gerade gekocht hat – nicht, was die Speisekarte sagt.
Die Gegend ist perfekt für Wanderungen. Der Weg zum Strand von Tympaki ist eine 8-km-Wanderung durch Olivenhaine, oder Sie fahren 45 Minuten zum Ort Matala an der Südküste, wo die berühmten Höhlen-Strände liegen – allerdings mit etwas mehr Tourismus.
Highlights Tag 3–4
- Wanderung durch Olivenhaine zur Südküste
- Authentische kretische Taverna-Erlebnis
- Besuch des minoischen Palasts Phaistos (30 min)
- Sonnenuntergang über der Messara-Ebene
Station 3: Gorgolaini – Westliches Abenteuer (Tage 5–6)
Jetzt wird es abenteuerlich: Flat, grass in Gorgolaini liegt näher an der legendären Samaria-Schlucht. Der Platz ist noch minimalistischer – einfache Wiese, aber Sie sind inmitten von Wanderparadies. Gorgolaini ist ein winziges Dorf am Hang, von dem aus man die weißen Berge sieht, die die Samaria Gorge prägen.
Dies ist die Etappe für ernsthafte Wanderer. Die Samaria-Schlucht ist zwar populär (ca. 1.000 Besucher täglich in der Hochsaison), aber eine 16-km-Wanderung durch enge Felswände mit majestätischen Gipfeln bleibt ein unvergessliches Abenteuer. Start ist die Xyloskalo-Treppe (1.200 m) – eine Stunde reiner Abstiege. Unten angekommen, folgen Sie dem Bachbett, Felswände ragen rechts und links empor. Das Finale: Badepause im Libyschen Meer bei Agia Roumeli.
Wer nicht 16 km wandern möchte, nimmt die Bus-Tour zur Schlucht oder erkundet die ruhigere Imbros-Schlucht in der Nähe (5 km, deutlich weniger besucht).
Highlights Tag 5–6
- Samaria-Schlucht-Wanderung (16 km, 5-6 Stunden)
- Imbros-Schlucht als Alternative (5 km, leichter)
- Agia Roumeli Strandvillage – Fischsuppe am Meer
- Bergdorf-Stille und echte Natur-Nähe
Allgemeine Tipps für alle Stationen
Insider-Tipps für Wohnmobilisten
- Wasser-Management: Kreta hat Wasserknappheit. Füllen Sie Ihre Tanks bei jeder Gelegenheit. Die Campingplätze haben meist Wasserstationen, aber auch lokale Gemeindebrunnen funktionieren.
- Tanken: Spritpreise auf Kreta sind etwa 15% höher als auf dem Festland. Tanken Sie in größeren Orten wie Rethymno oder Chania, nicht in Bergdörfern.
- Maut & Verkehr: Kreta hat keine Mautstrecken. Die Straßenverkehrsregeln sind flexibel – rücksichtsvoll fahren ist wichtiger als Tempolimits zu beachten.
- Lebensmittel: Kaufen Sie lokale Produkte auf den Wochenmärkten (meist morgens): Olivenöl (direkt vom Erzeuger 3x billiger!), Käse, Honig. Die Mini-Supermärkte in Dörfern sind teuer.
- Strand-Tipps: Die berühmten Strände (Balos-Lagune, Elafonissi) sind am Morgen vor 10 Uhr am leeren. Parkplätze sind dort oft überfüllt – mit dem Wohnmobil early raus!
- Wetter: Juli und August sind sehr heiß (35°C+) und voll touristisch. Juni und September sind ideal – warmes Wasser, weniger Massen, angenehm temperiert.
Aktivitäten an allen Stationen
- Wanderungen (Schluchten, Bergdörfer, Küstenpfade)
- Schnorcheln und Schwimmen
- Besuch minoischer Ruinen
- Lokale Traditionsfeste in Dörfern
- Kochkurse in Tavernas
- Vogelbeobachtung in der Messara-Ebene
⛽ Kostenrechner für diese Route
Geschätzte Kosten basierend auf aktuellen Durchschnittspreisen
* Durchschnittspreise, tatsächliche Kosten können abweichen. Für DE Live-Preise: Tankstellen-Finder
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